Lejkin hat im zarten Alter von 6 Jahren im Dortmunder Verein Hörde das Ringen erlernt. Sein Vater Vitali brachte ihn zu dem Sport. Vitali Lejkin selbst war international erfolgreicher Ringer, der zahlreiche internationale Titel holte und bei Köllerbach in der Bundesliga gekämpft hatte.
So ging es auch bei dem noch kleinen Julian schnell aufwärts, er wechselte erst nach Witten. Dort holte er bei den Deutschen Meisterschaften mehrere Medaillen. Leider reichte es nie ganz für die Goldene.
Im Erwachsenenalter wechselte er nach Neuss, wo er in der Bundesliga mit dem Juniorenweltmeister Deni Nakaev und den Weltklasse-Ringern Aaron und Samuel Belscheid kämpfte und trainierte.
Weil er beruflich als selbstständiger Autoverkäufer stark eingespannt ist und nicht mehr so intensiv trainieren kann, wechselte er letztes Jahr zum Oberligaverein Lünen. Lejkin wohnt und arbeitet heute in Krefeld, so passt es wunderbar, dass der 24-jährige Athlet nun zur Germania wechselt.
Er kann sowohl in der 98-Kilo- als auch in der 130-Kilo-Klasse im griechisch-römischen Stil eingesetzt werden.
Julian erholt sich von einem Außenbandriss am Knie, den er sich beim Mannschaftskampf im Vorjahr gegen Ibrahim Tabaev von Landgraaf zugezogen hatte. Er kann aber schon wieder normal trainieren. Bis zur Saison am Ende des Sommers müsste er aber wieder in alter Form sein.
Mit Julian Lejkin dürfte die schon sprichwörtlich historische Schwergewichtsschwäche der Krefelder beendet sein. Wir freuen uns, ihn in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.
Und wenn sie mal einen neuen Wagen brauchen: Schauen Sie doch auf der Hülser Straße bei der Autoagentur Lejkin vorbei! Denn der Lejkin kann nicht nur ringen. Der kann auch Autos!
