Ringen. Bei der Deutschen Meisterschaft in der U14-Klasse im Griechisch-Römisch in Hösbach holte dieses Wochenende der Krefelder Yassin Noah Chopan Gold. In der Gewichtsklasse bis 68 Kilo hatte Yasin die besten deutschen Ringer dieser Alters- und Gewichtsklasse bezwingen können. Man könne meinen, er wolle es schnell erledigt haben. In kürzester Zeit fegte er alle seine vier Gegner im Vorkampf technisch überlegen von der Matte. Nur im Finalkampf, in der Entscheidung um Gold, musste er sich gegen Nick Preuß über die gesamte Kampfdauer von sechs Minuten bemühen. Aber er gewann auch hier souverän nach Punkten.
Er ist damit erst der dritte deutsche Meister von Krefeld nach Dieter Tschierschke 2009 und Leyan Colac 2021. Yassin Noah Chopan setzt hiermit seiner Familientradition die Krone auf. Denn sein Vater Ahmed Chopan hatte Anfang der 2000er Jahre in der Krefelder Oberligamannschaft gerungen.
Einen sehr starken vierten Platz holte Muhammed Talha Aktas in der 80-Kilo-Klasse. Und der sechste Platz von Luke Ulrich ist noch höher einzuschätzen, weil er es mit 14 Gegnern in einer besonders stark besetzten Gewichtsklasse zu tun hatte. Zudem ist der Sohn vom Geschäftsfüher der Krefelder Germanen Andre Ulrich noch ein Jahr zu jung, was bekanntlich in dieser Altersklasse Welten bedeutet. Hier dürfen wir auf zukünftige Erfolge hoffen.
