Unsere
Geschichte.
Mehr als 130 Jahre Ringkampfsport, Nachwuchsarbeit, Teamgeist und sportliche Erfolge.
Mehr als 130 Jahre KSV Germania.
Die Geschichte des KSV Germania Krefeld reicht bis ins Jahr 1891 zurück. Seitdem haben viele Generationen von Ringern unseren Verein geprägt und seine Entwicklung mitgestaltet.
Die Geschichte des KSV Germania.
Von den Anfängen im Jahr 1891 bis zum heutigen leistungsorientierten Ringkampfsport.
Die Anfänge
Im Jahre 1891 trafen sich in Krefeld von Natur aus starke Männer, um ihre Kräfte im Zweikampf zu messen. Den Luxus einer Ringermatte kannte man damals noch nicht. Gekämpft wurde auf einem dünnen Tuch, das auf den Holzboden genagelt wurde.
Immer mehr junge Männer fanden Gefallen an diesem Sport. Der Verein wuchs und bald stellten sich beachtliche Erfolge ein.
Schon damals veränderte der Sport sein Gesicht. Die Kraft, die früher im Wettkampf eingesetzt wurde, wich der Technik und der Sport wurde vielseitiger.
Neubeginn nach dem Krieg
1946 schlossen sich die durch den Krieg dezimierten Sportkameraden zum Sportclub Viktoria in Inrath zusammen.
1950 löste sich der KSV Germania Krefeld aus dieser Verbindung und wurde wieder selbstständig.
Unermüdlich wurde nun am Aufbau und an den sportlichen Leistungen gearbeitet. Besonders viel Zeit widmete man der Jugendarbeit, denn mit ihnen sollten die Reihen des alten Stammes wieder aufgefüllt werden.
Die ersten großen Erfolge
Die ersten sportlichen Erfolge stellten sich 1961 ein. Der KSV Germania Krefeld wurde ungeschlagen Niederrheinmeister.
1962/63 wurden die Germanen-Ringer Meister der Landesliga.
In der Saison 1963/64 gelang durch Aufstiegskämpfe der Sprung in die Oberliga, die damals höchste deutsche Ringerklasse.
Weitere Meisterschaften
In den folgenden Jahren durchlebte die Mannschaft Höhen und Tiefen.
1985 wurde der KSV Germania Niederrheinmeister.
1988 folgte die Landesmeisterschaft.
Eine junge Mannschaft entsteht
Im Jahr 2000 fand im Seniorenbereich ein Umbruch von alten Routiniers zu neuen jungen Talenten statt.
Die meist 14- bis 15-jährigen Talente begannen in der untersten Liga.
Dem Trainer und dem Vorstand war klar, dass aus dieser Mannschaft etwas Großes werden kann. Diese junge Mannschaft wollte nach oben.
Der Aufstieg beginnt
Mit Disziplin, Fleiß und Teamgeist gelang 2002 der erste große Erfolg mit dem Aufstieg in die Landesliga.
In den folgenden Jahren konnte diese Mannschaft mehrere Meistertitel erringen.
Es begann ein regelrechter Durchmarsch, der schließlich 2008 in der 2. Bundesliga endete.
Zwischen 2. Bundesliga und Oberliga
2008 endete der sportliche Durchmarsch in der 2. Bundesliga. Der Verein war sportlich und finanziell an seine Grenzen gestoßen.
2009 kämpfte man nach dem Abstieg wieder in der Oberliga, wurde auf Anhieb Meister und schaffte den direkten Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga.
Doch auch 2010 konnte die Klasse nicht gehalten werden und man stieg erneut ab.
Oberliga und Nachwuchsarbeit
Seit 2011 kämpfte der KSV Germania wieder in der Oberliga, der höchsten deutschen Amateurklasse.
Mit einer jungen und ehrgeizigen Mannschaft setzte der Verein weiterhin auf seine Nachwuchsarbeit. Viele der Ringer waren selbst im Verein groß geworden.
Sportlich war der KSV Germania gut aufgestellt und erfreute sich regen Zulaufs.
Neue sportliche Heimat
Nach dem Abriss der alten Halle an der Lüderstraße fanden wir 2013 eine neue sportliche Heimat in der Halle an der Steinstraße.
Olympisches Gold für Aline Focken
Unser Eigengewächs Aline Focken gewann bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille im Ringen.
Diese Goldmedaille war in mehrfacher Hinsicht historisch: Es war die erste Medaille überhaupt für eine deutsche Ringerin, die einzige Goldmedaille für deutsche Ringerinnen und Ringer in Tokio und zugleich die einzige Medaille für eine Ringerin aus Krefeld.
Im gleichen Jahr wurde Ben Haeffner Dritter bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften. Leyan Colac wurde Deutscher B-Jugendmeister.
Die Aline-Rotter-Focken-Halle
Die Halle an der Steinstraße wurde 2022 mit städtischen Mitteln zu einer reinen Ringerhalle umgebaut.
Dabei wurde die Halle speziell für den Kampfsport hergerichtet. Unter anderem wurde ein neuer Kraftraum eingerichtet und die Duschen wurden saniert.
Im selben Jahr wurde die Sportstätte zu Ehren der Krefelder Olympiasiegerin und Weltmeisterin Aline Rotter-Focken in Aline-Rotter-Focken-Halle umbenannt.
Zurück in die 2. Bundesliga
Auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit setzte sich fort. Eyüp Ibrahim Yildirim wurde Deutscher Vizemeister in der B-Jugend.
Auch in der Oberligamannschaft lief es rund. Als Zweiter zog die Mannschaft in das Finale in Bonn ein und konnte sich für die 2. Bundesliga qualifizieren.
Damit stand Krefeld nach 14 Jahren wieder in der zweithöchsten deutschen Kampfklasse.
Eine Saison in der 2. Bundesliga
In der Saison 2024 trat der KSV Germania Krefeld wieder in der 2. Bundesliga an.
Nach vielen Jahren war damit die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Kampfklasse geschafft. Die Saison war ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Vereinsgeschichte.
Bewusster Schritt zurück
Nach nur einer Saison in der 2. Bundesliga entschied sich der KSV Germania Krefeld, auf das Startrecht in der zweiten Liga zu verzichten und freiwillig in die Oberliga zurückzukehren.
Ausschlaggebend waren vor allem die finanziellen Belastungen, die mit der Teilnahme an der 2. Bundesliga verbunden waren.
Der Verein entschied sich damit bewusst für einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Möglichkeiten und für eine langfristig stabile Entwicklung.
Der Schritt zurück in die Oberliga ist dabei kein Rückzug vom leistungsorientierten Ringkampfsport. Vielmehr soll weiterhin auf die eigene Nachwuchsarbeit, eine starke Mannschaft und eine nachhaltige Entwicklung des Vereins gesetzt werden.
Der KSV Germania heute
Heute ist der KSV Germania Krefeld weiterhin im leistungsorientierten Ringkampfsport aktiv.
Seit 1891 –
Tradition, die weiterlebt.
Mehr als 130 Jahre KSV Germania Krefeld – geprägt von
Generationen von Ringern, erfolgreicher Nachwuchsarbeit,
Teamgeist und vielen sportlichen Höhepunkten.
Die Geschichte geht weiter.




